Arbeitsgebiete

  • Landschaftsökologischer Systemansatz als Grundlage der Landschaftsplanung
  • Nachhaltige Bewirtschaftung der Landschaft
  • Energieumsatz und irreversible Stoffverluste aus der Landschaft

Forschungsprojekte:

SustainAqua - Integrativer Ansatz für nachhaltige und gesunde Frischwasser-Aquakulturen
Entwicklung und Darstellung von Indikatoren und Bewältigungspotenzialen zur Abschätzung der Verwundbarkeit urbaner Räume gegenüber wasserbezogenen Naturgefahren – Fallbeispiele Köln und Dresden
Nachhaltigere Bewirtschaftung von Wassereinzugsgebieten durch Berücksichtigung landschaftlicher Relationen am Beispiel des Wethau-Einzugsgebietes (Sachsen-Anhalt, Thüringen)


Nachfolgende Abbildungen sollen einen kurzen Einblick in die Arbeitsgebiete und in die laufende Arbeit geben.

Ein aktueller räumlicher Schwerpunkt ist das Wethau-Einzugsgebiet (Sachsen-Anhalt, Thüringen), anhand dessen Vorschläge zur nachhaltigeren Bewirtschaftung der Landschaft vorgestellt werden sollen.

Die Wethau mündet unterhalb von Naumburg in die Saale.

Ein weiterer Blick in das Einzugsgebiet der Wethau, hier Richtung Osterfeld.
Während die ebenen Plateaus weitgehend landwirtschaftlich genutzt und ausgeräumt sind (siehe oben), befinden sich vor allem an den steileren Hängen zur Wethau und deren Zuflüssen noch naturnähere Bereiche (hier ein Beispiel aus dem Nautschketal).
Erfassung und Analyse des Zustands der Landschaft. Aus Satellitendaten (Landsat 7) abgeleitetes Bild der Oberflächentemperaturen. Auch kleinräumig sind Unterschiede erkennbar, die Hinweise auf die Wahrscheinlichkeit für Stoffausträge geben können. Ausschnitt aus dem Wethau-Gebiet, September 1999.
Meßsonde zur Erfassung der Temperatur in unterschiedlichen Höhen, hier im Einsatz im Einzugsgebiet der Stör (Schleswig-Holstein).
Meßsonden registrieren den Wasserstand und die elektrische Leitfähigkeit, um Hinweise auf den Wasser- und Stoffhaushalt von Einzugsgebieten zu gewinnen (hier in einem kleinen Einzugsgebiet in Nordrhein-Westfalen).
Modelle können zu einer räumlich besser angepaßten Bewirtschaftung beitragen. Die Abbildung zeigt den akkumulierten Oberflächenabfluß eines Jahres für einen Ausschnitt im Wethau-Gebiet. Das räumlich hoch auflösende Modell basiert auf täglichen Klimadaten und Berechnungen.
Modellierung der realen Verdunstung, die wichtige Hinweise z.B. auf den Energieumsatz in der Landschaft gibt.
Die Funktionsweise naturnäherer Ökosysteme kann für eine nachhaltige Landbewirtschaftung wertvolle Hinweise geben (Buchenwald).
Vegetation (und Fauna) als wesentliche Komponenten im Landschaftshaushalt (flutender Igelkolben).
Künstliche Feuchtgebiete können sowohl zum Stoffrückhalt und -recycling als auch zu kürzer geschlossenen Wasserkreisläufen beitragen.
Agroforestry ist eine Form der Landnutzung, bei der Gehölze in die landwirtschaftliche Nutzung integriert werden (Bsp. aus Sachsen-Anhalt).
Mögliche Gestaltung der Landschaft mit zusätzlichen Gehölzreihen (3D-Rendering).
Künstliche Feuchtgebiete, z.B. mit Schilf, können gezielt für den Wasser- und Stoffrückhalt eingesetzt werden (3D-Rendering).


Stand: 26.09.2005