Storytelling - Landschaft erzählen

Spezialseminar Umwelt- und Raumplanung im Sommersemester 2008, Wahlpflicht, ab dem 6. Semester empfohlen

Aufgabenstellung

Ziel des Seminars ist die Diskussion aktueller Fragestellungen der Landschaftsanalyse, Landschaftsentwicklung und Landschaftsgestaltung. Der Fokus liegt auf frei, individuell gewählten bzw. subjektiven Zugängen zum Begriff der Landschaft. Geschult werden sollen der Blick auf bzw. Herangehensweisen an:

Diesbezüglich nutzen wir die Methodik des Storytelling: „Seit einigen Jahren wird Erzählen immer häufiger bewusst und strategisch in Organisations- und Veränderungsprozessen integriert. Das notwendige Rüstzeug für dieses Wissensmanagement-Tool liefert die Methode Storytelling. (...) Der entscheidende Vorteil dabei: Anders als strukturierte Interviews erlaubt Storytelling den Mitarbeitern frei und authentisch die Dinge aus ihrer Sicht zu beschreiben.(...) Denn Geschichten erzählen nämlich nicht nur das was, sondern auch das warum. Fragebögen und klassische Interviews stoßen hier oft an Grenzen: Schwer fassbares oder individuelles Wissen (...) bleibt hier außen vor, ebenso Werte oder Normen, die das Denken und Handeln (...) bestimmen. (...) Geschichten schaffen Bilder im Kopf, die stärker sind als Zahlen, Fakten oder Statistiken. (...) Ein Vorgang, der jedem vertraut ist, macht dies deutlich: Im Anschluss an eine komplexe Besprechung wird das aufwendige erstellte Protokoll oft nur flüchtig gelesen – und vergessen. Anders wenn ein Kollege lebhaft und engagiert darüber berichtet: Die Zuhörer lauschen gebannt und können sich lange an das Erzählte erinnern. Sein Vortrag füllt die Fakten mit Leben und erreicht dadurch sowohl den Verstand als auch das Gefühl seiner Zuhörer; beste Voraussetzungen für eine Verankerung im Langzeitgedächtnis und entsprechendes Handeln“. (http://www.wissensmanagement.net/online/news/2008/2/447.shtml/ Zugriff am 10.02.2008).

Aus dem Prozess (Einsatz von Rollenspielen, Foto, Video etc.) heraus soll ein "Werkzeugkasten" der Landschaftsanalyse, -interpretation und -bewertung entstehen.

Seminarleitung: Dr. Anja Steglich

Hinweis: Texte, Dokumente und Organisatorisches zu dieser Veranstaltung sind unter Stud.IP angelegt.


Stand: 30.04.2008 Anja Steglich