Entwicklung und Darstellung von Indikatoren zur Abschätzung der Verwundbarkeit urbaner Räume und deren Bewältigungspotenzial gegenüber wasserbezogenen Naturgefahren – Fallbeispiele Köln und Dresden

Ziel des F+E-Vorhabens ist die Entwicklung von Indikatoren zur Abschätzung, Messung und Beurteilung der Verwundbarkeit (Vulnerabilität) sowie zur Abschätzung der Bewältigungspotenziale von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt gegenüber wasserbezogenen Naturgefahren – insbesondere Hochwasser. Neben der Entwicklung der Indikatoren steht im Rahmen des Projektes auch deren Nutzung (Funktionen und Anwendungsbereiche) im Fokus der Untersuchung, d.h. es wird analysiert werden, inwieweit die jeweiligen Indikatoren zur Verwundbarkeit und zu Bewältigungspotenzialen im Rahmen der Notfallvorsorge, der Bauleitplanung und Regional­planung nutzbar sind.

Durch die enge Kooperation mit der Hochwasserschutzzentrale in Köln, der Stadtverwaltung Köln und des Umweltamtes der Landeshauptstadt Dresden ist es möglich, entsprechende Vorschläge aus der Wissenschaft in der Praxis zu diskutieren und zu testen. Das zentrale Produkt der Studie sind Empfehlungen in Form eines Leitfadens zur Messung und Bewertung der Verwundbarkeit auf kommunaler Ebene, die nicht nur für Städte mit bereits ausgeprägten Kapazitäten wie Köln und seiner Hochwasser­schutzzentrale, sondern auch für andere kleine und mittlere Kommunen und Städte nutzbar sind. Diese Empfehlungen umfassen die Dokumentation der an den Fallbeispielen (Köln und Dresden) getesteten Methoden und die Darstellung von Hand­lungs­­möglichkeiten zur Minderung spezifischer Verwundbarkeiten.

Die Projektlaufzeit beträgt 3 Jahre und endet im Juli 2009. Das Fördervolumen seitens des Bundesministeriums für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) beträgt rund 400.000 Euro.

Das Forschungsvorhaben wird in Zusammenarbeit mit

durchgeführt.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie demnächst auf dieser Seite unter der Rubrik Forschung.


Stand: 11.09.2006 Christian Hildmann